Der Verkauf von Anime-DVDs geht weltweit mit alarmierender Geschwindigkeit zurück. In Deutschland beträgt der Rückgang der Käufe aktuell rund 35 Prozent. Publisher in aller Welt sehen sich mit einer Situation konfrontiert, die in naher Zukunft ihre Existenz bedrohen könnte. So hat ADV-Films erst kürzlich angekündigt, sein Europa-Büro zu schließen und den Vertrieb von Anime in Europa zu stoppen. Ob nun die Schließung von ADV, die Stellenstreichungen bei großen Musiklabeln wie EMI oder die Verkündung, dass die letzte Auflage des Brockhaus aktuell in den Druck geht – die Medienwelt steht vor einem Umbruch.
Am 23.01.2008 hat nun auch TOKYOPOP in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass der Verlag seinen Anime-Vertrieb bis auf weiteres pausieren lassen wird. Dies ist die Reaktion auf die enorme Zunahme illegaler Downloads im Anime-Bereich, die den internationalen Verkauf und somit auch die Weiterentwicklung der Kategorie Anime weltweit ĂĽberschattet.
Dr. Joachim Kaps – Managing Director der deutschen Niederlassung von TOKYOPOP® K.K. Japan – nahm sich am 13.02.08 Zeit, um unseren Redakteuren in einem ausführlichen Interview die prekäre Lage des internationalen Vertriebs von Anime zu erläutern und zu erklären, weshalb TOKYOPOP darauf mit einem solch drastischen Schritt reagiert.
Im Folgenden findet ihr den ersten von zwei Teilen des Interviews. Teil Zwei könnt ihr hier einsehen.
AnimeY: Weshalb hat sich TOKYOPOP entschieden, vorerst keine weiteren Anime in Deutschland auf DVD zu veröffentlichen?
Dr. Kaps: Die Entscheidung lässt sich relativ leicht begründen. Wir betreiben diesen Verlag als ein Geschäft. Wenn wir den Eindruck haben, dass in einem bestimmten Segment auf Dauer kein profitables Geschäft zu holen sein wird, müssen wir daraus unsere Schlüsse ziehen, bevor der Markt sie für uns zieht. Nach den Erfahrungen in den letzten beiden Jahren und den Entwicklungen, die wir auch international im Hinblick auf Anime betrachten, haben wir die Entscheidung getroffen, das Segment zu stoppen, um ein klareres Bild dafür zu bekommen, was Alternativen im Bereich Anime-Vertrieb sein können. Ich glaube, dass die DVD nicht die Zukunft für Anime ist.
AnimeY: Wie kam dieser Entschluss bei TOKYOPOP Partnern in Japan an?
Dr. Kaps: Für die Partner in Japan ist die Entscheidung, die TOKYOPOP schweren Herzens fällen musste, nicht wirklich überraschend, weil das Feedback ihrer anderen Partner in Europa und Amerika eigentlich unisono in dieselbe Richtung zeigt.
Die Verkäufe von Anime-DVDs gehen in allen Märkten dramatisch zurück, in einem sehr viel schnelleren Tempo, als das bei normalen DVDs der Fall ist. Wir sind nicht der Erste, der daraus Schlüsse ziehen muss.
Gemeinsam mit den Partnern in Japan versuchen wir natürlich, Lösungen zu finden und auch die Diskussion aufrecht zu erhalten, was eigentlich die Antwort der Branche als Ganzes darauf ist.
Gerade heute Morgen [Anm. d. Red.: 13.02.08] kam via Icv2 wieder eine Meldung herein, die bestätigt, was ich gerade ausgeführt habe: Auf dem amerikanischen Markt beträgt der Rückgang von Anime im letzten Jahr 20 Prozent. Die Rückgänge im deutschen Markt sind nach allen Zahlen, die uns vorliegen, noch höher. Das Tempo, in dem sich der Markt verändert, ist so dramatisch, dass man, wenn man sein Geschäft nicht gefährden will, eine Entscheidung treffen muss. Das verstehen auch die Partner in Japan.
AnimeY: Wie sah die Reaktion der deutschen Fangemeinde bzw. den Kunden aus?
Dr. Kaps: Bei den Fans war ich überrascht, dass die Reaktionen größtenteils eher verständnisvoll waren. Natürlich gab es aus den Reihen derer, die wir in unserer Stellungnahme daran erinnern wollten, dass das, was sie tun, dem Markt seine Grundlagen entzieht, auch ein paar weniger begeisterte Feedbacks – was aus der Position dieser Leute vielleicht auch nachvollziehbar ist [Anm. d. Red.: gemeint sind Raubkopierer].
Wobei ich schon klar unterscheide. Wir haben nie gesagt, dass wir die Leute, die Fansubs ins Netz stellen, angreifen oder ihnen irgendeine Schuld zuweisen. Wir haben aber inzwischen die Situation, dass Leute ohne mit der Wimper zu zucken die komplett synchronisierten deutsche DVDs innerhalb von 24 Stunden ins Netz stellen. Und das so, wie sie unter enormem Kostenaufwand seitens der Firmen produziert wurden. Diese neue Generation von Raubkopierern hat – im Gegensatz zur frühen Scanlations-Szene – nicht mal mehr das Gefühl, da irgend etwas Unrechtes tun, sondern spielt sich dann noch als Robin Hood auf. Dafür fehlt mir in der Tat jedes Verständnis.
Wir sind ein Verlag, der auch Bücher verlegt, der Autoren vertritt. Wenn diese neue Auffassung als normal angesehen würde, müsste ich morgen allen meinen Autoren sagen: „Hört auf Manga zu machen, denn ihr werdet davon euren Lebensunterhalt nicht bestreiten können.“ Das kann meines Erachtens keine Antwort sein.
Was die sonstige Fanszene angeht, gab es durchweg sehr freundliches und verständnisvolles Feedback. Die Meisten haben angesichts der Begründung, die wir gegeben haben, gesagt, dass sie die Entscheidung nachvollziehen können.
AnimeY: Gibt es Prognosen, wie sich der vorläufige Rückzug vom deutschen DVD-Markt auf das Geschäft auswirken wird? Wird TOKYOPOP im Gegenzug mehr Manga ins Angebot aufnehmen, um dort euren Marktanteil zu vergrößern?
Dr. Kaps: Das ist das Bittere an dem Entschluss: Es gibt, was die Rentabilität von TOKYOPOP angeht, nichts auszugleichen. Wir haben im gesamten DVD-Geschäft ausschließlich zugezahlt. Das heißt, für die Aufstellung von TOKYOPOP – hier, Standort heute, mit meinem jetzigen Wissen – ist der Stopp der DVDs in jedem Fall ein Schritt nach vorne, was den Gewinn am Ende des Jahres angeht.
Wir haben Anime subventioniert. Es gibt eine einzige Serie, mit der wir schwarze Zahlen geschrieben haben. Ansonsten hat Manga, weil Manga sehr viel besser läuft, die Anime finanziert.
Man muss sich, wenn man die Marktentwicklung anschaut, die Frage stellen: Wenn die Zahlen weiter zurückgehen, wie lange kann Manga die Verluste aus DVD ausgleichen? Unsere Antwort war, dass wir nicht warten wollten, bis es zu spät ist. Im Hinblick darauf, dass unser Kerngeschäft natürlich erst mal die Bücher sind, war diese Pause eine vernünftige Entscheidung.
AnimeY: Inwiefern schaden Raubkopien, DVD-Rips und Fansubs dem deutschen und ausländischen Anime-Markt?
Dr. Kaps: Auf der einen Seite haben wir – das haben auch die Kollegen von Alive und ACOG zu Protokoll gegeben – was den Downloadbereich angeht, Zahlen, die sich von Jahr zu Jahr verdoppeln. Das Interesse an Anime als Kategorie ist eindeutig da, denn es wird immer mehr aus dem Netz gesaugt. Es sind nicht einige wenige, die ganz viel gucken, sondern immer mehr Leute, die sich darauf einlassen.
Wenn gleichzeitig die Verkäufe zurückgehen, dann stelle ich erstmal nur fest, dass das eine sehr widersprüchliche Entwicklung ist. Offensichtlich sind die, die sich für Anime interessieren, nur bedingt bereit, dafür auch Geld auszugeben, zumindest in der jetzigen Verwertungsform auf DVD.
Was in der Tat für alle Medienteilnehmer gefährlich wird, ist, dass man in der Frühzeit der Entwicklung des Internets verschlafen hat, Urheberrecht im Internet international vernünftig zu klären. So ist in der Tat das Verständnis dafür, was mein und was dein ist, bei den Usern immer weniger da und wird mit der nachwachsenden Generation weiter schwinden.
Ich verurteile da als allerletztes die Nutzer, denn wenn ab der Grund-
schulzeit alle um einen herum alles fĂĽr lau aus dem Netz kriegen und nicht die Frage stellen, ob das so sein soll oder nicht, dann kann man letztlich den Jugendlichen keinen Vorwurf machen, dass sie es nutzen. Bei Erwachsenen bin ich da kritischer, weil ich denke, dass man von denen erwarten kann, dass sie darĂĽber nachdenken, was sie da tun.
Wir sehen mittlerweile zunehmend Indikatoren dafĂĽr, dass das Gleiche im Buchbereich mit einer gewissen Schonfrist folgen wird. Wir sind nicht so naiv zu glauben, dass wir nicht die gleiche Entwicklung vielleicht in einer weniger aggressiven Dramatik natĂĽrlich auch im Buch sehen werden, nicht nur bei Manga.
Der letzte Brockhaus aller Zeiten wird gerade verlegt, weil Brockhaus gerade vor dieser Entwicklung in die Knie geht, und Brockhaus ist schon ein bisschen länger aktiv als TOKYOPOP. Wenn die keine Antwort darauf finden, dann schämen wir uns auch gar nicht, dass wir nicht mit einer Patentlösung rauskommen und sagen: „Aaah! Gerade wir haben die Lösung!“.
Da wird die Medienbranche insgesamt noch eine ganze Menge dran zu knabbern haben.
AnimeY: Wodurch rechtfertigt sich der teilweise immense Preisunterschied zwischen einer Anime-DVD und anderen Releases auf dem deutschen Markt?
Dr. Kaps: Zunächst einmal wird der Vergleich eigentlich immer zu den falschen Kategorien gesucht. Natürlich ist allen Anbietern von Anime in Deutschland bewusst, dass Fernsehserien, die schon acht Mal auf verschiedenen Sendern ausgestrahlt wurden, deutlich billiger angeboten wurden als Anime-Serien. Es ist auch allen bewusst, dass Hollywoodfilme, die vorher über Merchandise, Kinoverwertung, etc. unglaubliches Geld eingespielt haben, billiger angeboten werden.
Es ist aber keineswegs so, dass andere Special Interest-Produkte, bei denen es vorher ebenfalls keine anderen Verwertungsformen gegeben hat, billiger sind. Wenn ich Konzertmitschnitte von irgendwelchen Bands kaufe – selbst wenn sie angesagt sind – sind die auch nach wie vor teurer als andere Produktionen.
Der Grund ist relativ simpel: Bei den Kategorien, die ich vorher genannt habe, ist im Prinzip das ganze Investment auf anderen Kanälen schon wieder eingespielt worden, bevor die DVD produziert wird, während die Anime, die in Deutschland angeboten werden, fast ausschließlich direkt für DVD umgesetzt werden – weil wir eben nicht durch eine Fernsehstruktur gesegnet sind, bei der alle Sender sich darum reißen, abends um 20:15 Uhr School Rumble oder andere Anime auszustrahlen. Nicht einmal Full Metal Alchemist hatte bisher in Deutschland eine Chance, eine Fernseh-
verwertung zu bekommen.
Das heißt, alles, was die Anime-Anbieter in Rechte und in eine deutsche Fassung investieren, müssen sie über DVDs wieder einspielen, selbst wenn sie wissen, dass manche Leute letztere gar nicht wollen. Für den breiten Markt brauche man aber eine deutsche Synchronisation, weil nicht jeder ein Hardcorefan ist und japanische Stimmen mit Untertiteln angucken möchte. Man muss die Refinanzierung dabei über DVDs erreichen, die aktuell in Deutschland – wenn die Serie keine TV-Bekanntheit hat – in der Stückzahl zwischen 1.500 und, wenn man Glück hat, 3.000 bis 4.000 über die Theke gehen, nur ganz selten in höheren Stückzahlen. Wenn aber alleine die Synchronisation einer Folge 3.000 bis 4.000 Euro kostet und man 26 Teile synchronisiert, muss das Geld ja auch irgendwo wieder zurückfließen.
AnimeY: Wären deutsche Releases ohne Synchronisation (mit Untertiteln) als preisgünstigere Alternative zur Dub-Version durchsetzbar?
Dr. Kaps: Sie können für Publisher dann eine Alternative sein, wenn die Anbieter sich als reiner Fanservice-Verlag verstehen. Wenn Fans – und das ist gar keine negative Bezeichnung – aus einem netten kleinen Wohnzimmer heraus sagen: „Kommt, wir machen alle mal ne Anime-DVD, und unsere engsten Freunde oder irgendwelche Leute aus unserem Fanclub werden die kaufen!“, dann ist das sicher ein Weg. TOKYOPOP ist aber in Deutschland mit dem Anspruch angetreten , die Kategorie „Manga und Anime“ populärer zu machen. Hier investieren wir nach wie vor sehr viel Energie und Geld, um das zu erreichen. Leute, die den Themen neu begegnen und die zum ersten Mal einen Anime in der Hand halten, werden aber etwas befremdlich reagieren, wenn sie eine japanische Synchronisation mit Untertiteln bekommen.
Zum Vergleich: Ich glaube nicht, dass SpongeBob in der englischen Version bei uns annähernd so populär hätte werden können, wenn man die Serie immer nur mit Untertiteln gesehen hätte. Daran haben sich zwar unsere europäischen Nachbarn in den kleineren Ländern gewöhnt – in Skandinavien läuft fast alles untertitelt im Fernsehen – aber bei uns haben die Leute einfach eine andere Sozialisation. Man ist es eben gewohnt, dass man alles synchronisiert sieht - mal ausgenommen Paris Hiltons untertitelte Ausflüge auf irgendwelchen Musikkanälen, die aber nichts mit dem breiten Markt zu tun haben.
AnimeY: Würden Anime-DVDs sich besser verkaufen, wenn die Möglichkeit bestünde, den Kaufpreis herunterzusetzen?
Dr. Kaps: Es gibt tatsächlich ganz klare Tests, das haben die Kollegen von Alive mir erzählt. Es gab z.B. Versuche, InuYasha zwischendurch zu anderen Preisen anzubieten. Es hat keinerlei Auswirkungen auf den Verkauf gehabt. Dadurch, dass für eine Weile der Preis gesenkt wurde, sind nicht automatisch unglaubliche Mengen mehr verkauft worden. Wir haben bei dem Versuch der Restrukturierung unseres Programms im letzten Jahr z.B. auch die ersten Folgen von School Rumble noch mal im Preis runtergesetzt – von 19,95 Euro auf 14,95 Euro – und auch da hat sich keine einzige DVD mehr verkauft als vorher.
Insofern denke ich, der Ursprung des Problems liegt eher darin, dass alles teurer ist als umsonst. So weit werden die Anbieter einfach nicht runter kommen können.
AnimeY: Welche Vorteile hat eine Original-DVD gegenĂĽber der Raubkopie?
Dr. Kaps: Ganz offen: Es gibt keinen Unterschied. Dadurch, dass Musik und Film heutzutage in der Produktion und in der Umsetzung komplett digitalisiert ablaufen, gibt es von der Qualität her nicht wirklich einen guten Grund, zu sagen: „Oh, wenn ich das legal erwerbe, habe ich aber etwas viel Tolleres als die gerippte Version.“ Denn die Kollegen, die rippen, machen ja genau das: Sie nehmen unsere DVDs, knacken den Kopierschutz und nehmen 1:1 das Material und stellen es ins Internet.
Wir hatten das bei Loveless zuletzt ganz extrem. Da geht dann der Service noch weiter: Die scannen auch mit 600dpi sämtliche Beigaben ein, die es gibt, und stellen die auch zum Download zur Verfügung. Wenn ich einen halbwegs guten Drucker habe, kann ich mir eine ideale Kopie dessen, was legal angeboten wird, ziehen.
Das heißt, im direkten Konsum merke ich den Unterschied als Nutzer sehr viel weniger als beispielsweise bei einem Buch, was im Moment noch schwerer 1:1 zu kopieren ist. Natürlich kann ich mir den Inhalt auf dem PC-Bildschirm angucken. Aber es gibt auch Leute, die das Blättern und Rascheln mögen, und da wird es dann schon ein bisschen aufwendig, wenn ich das mit einem Download aus dem Internet zu Hause nachspielen will. Das wird sich ändern, wenn sich die Leute daran gewöhnen, mehr digital zu lesen. Für spätere Generationen wird der Unterschied immer kleiner werden. In Asien werden beispielsweise schon unglaublich viele Manga über das Handy angeboten und gelesen. Insofern sage ich im Moment auch allen, man sollte nicht so tun, als sei damit das Ende der Probleme erreicht. Es wird andere Kategorien treffen. Man muss darüber nachdenken, wie man damit umgeht.
AnimeY: Wie, bzw. bemerkt der Nutzer diese ständig steigende Gefahr überhaupt?
Dr. Kaps: Der Unterschied wird mit fünf bis zehn Jahren Verzögerung auf den Nutzer zukommen. Wenn ich mit meinen Kollegen in Japan spreche, dann ist eines ganz klar: Die bekommen im Moment aus allen Ländern die gleichen Rückmeldungen; die ansässigen Publisher sagen, dass sie ihr Programm entweder reduzieren, stoppen, oder dafür nur noch Bruchteile dessen bezahlen können, was sie früher gezahlt haben. So geraten die produzierenden Studios in Japan im Moment massiv unter Planungsdruck, was zur Folge hat, dass die ersten Studios ihre Investitionen in neue Produktionen bereits deutlich verringert haben.
Das heißt, der Effekt dessen, was da gerade passiert, wird spätestens dann eine Rückwirkung auf den Nutzer haben, wenn dieser plötzlich feststellt, dass es nur noch die Hälfte der Serien gibt, weil die Studios in Japan es sich schlicht nicht mehr leisten können, neue zu produzieren. Dort sitzen unglaublich viele Leute, die dafür bezahlt werden wollen, dass sie vernünftige Arbeit abliefern. Die trifft es am Ende der Kette und die sind eben nicht ersetzbar.
Ob TOKYOPOP Geld mit DVDs verdient, kann jedem Animefan herzlich egal sein. Das ist unser Problem, und wenn wir der Meinung sind, wir können damit gerade kein Geld verdienen, dann ist es unsere Entscheidung, das sein zu lassen. Deswegen kann man sich die Serien, die wir sonst vielleicht herausgebracht hätten, trotzdem untertitelt angucken. Wenn aber keine Anime mehr produziert werden, kann man sie auch nicht mehr illegal downloaden – und dann wird’s auch für die Fans kritisch.